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Öffnungszeiten Kirche St. Peter und Paul

zu den Gottesdienstzeiten und Konzerten

Kirchenführung

Die Kirche St. Peter und Paul ist Potsdams bedeutendster neoromanischer Sakralbau und zieht jährlich bis zu 235.000 Besucher an. Im Inneren befinden sich kostbare Kunstwerke des 18. Jahrhunderts: drei Altarbilder von dem in Paris geborenen und zum berühmten preußischen Hofmaler avancierten Antoine Pesne sowie wertvolle Silberschmiedearbeiten und eine Kreuzigungsgruppe von Peter Benckert. – Zeugnisse des Potsdamer Rokoko von herausragender Bedeutung.

Ein Team ausgebildeter Kirchenführerinnen und Kirchenführer wird den Besucherinnen und Besuchern den Blick öffnen für das Besondere an diesem Bauwerk, das in der Außenansicht an italienische Vorbilder angelehnt ist. Sie vermitteln einen Zugang zu den Geheimnissen der Kunst, Spiritualität und Geschichte dieser imposanten Kirche in allgemein verständlicher Form.

Von April bis Oktober finden offene Führungen für alle Interessierten an einem Samstag im Monat von 11 bis 12 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Treffpunkt ist direkt vor dem Haupteingang von St. Peter und Paul, Am Bassin, 14467 Potsdam.

 

Kirchenschiff St. Peter und Paul Potsdam

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Katholisches Leben in Potsdam

Eine katholische Kirchengemeinde in Potsdam wurde erst im Jahre 1722 durch den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. wieder zugelassen, denn zur politischen, wirtschaftlichen und militärischen Stärkung Preußens holte er sich Fachkräfte aus vielen Ländern Europas nach Potsdam unter denen auch zahlreiche Handwerker und Soldaten katholischen Glaubens waren.

Sie wurden vom König in ihrer Glaubensausübung wohlwollend toleriert. So ließ der König 1723/1724, fast 180 Jahre nach Einführung der Reformation in Potsdam, eine bescheidene katholische Fachwerkkirche auf dem Hof der damaligen Gewehrfabrik errichten.

Die Gemeinde St. Peter und Paul gehört zum Erzbistum Berlin und ist dadurch Teil der römisch-katholischen Weltkirche mit über einer Milliarde Mitgliedern. Die Einheit ist auch organisatorisch gegeben durch das „Petrus-Amt im Dienst der Einheit“, das Papst Franziskus als 266. Nachfolger des Heiligen Petrus auf dem Bischofstuhl in Rom innehat. So kann unsere Kirche auf eine ungebrochene Tradition und Kontinuität von den Aposteln an, denen Jesus Christus selbst Sendung und Vollmacht übertrug, bis heute zurückschauen. Die Bischöfe als Nachfolger der Apostel leiten jeweils eine „Ortskirche“ (Bistum) und stehen in „Communio“ (Gemeinschaft) miteinander als Garanten der Einheit auch für alle katholischen Christen weltweit.

Die katholische Kirche hat (wie die orthodoxen Kirchen) die Fülle der sieben Sakramente in ihrer Geschichte bewahrt. Taufe, Firmung und Eucharistie als die Sakramente der Eingliederung, Bußsakrament als Feier der Versöhnung mit Gott, Krankensalbung zum Trost und zur Stärkung der Kranken, das Ehesakrament als Zeichen der Liebe und Treue Gottes, das Weihesakrament in den drei Stufen: Diakonenweihe, Priesterweihe und Bischofsweihe.

Für die Katholische Kirche kommen Schrift und Tradition aus der „einen Quelle der göttlichen Offenbarung“. Die besten Interpreten des Evangeliums sind die Heiligen, an erster Stelle die Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Heiligen werden verehrt, aber niemals angebetet. Die Anbetung ist allein Gott vorbehalten. Die Heiligen werden als Fürsprecher angerufen, gehören sie doch mit uns zur „Communio sanctorum“ als vollendete Glieder des „Leibes Christi“, während wir auch für unsere Verstorbenen beten, die noch am „Ort der Reinigung“(purgatorium) auf diese Vollendung warten müssen.

Die drei Hauptaufgaben der Kirche sind:

  • Gottesdienst feiern,
  • den Glauben verkünden,
  • und den Menschen dienen.

In der Enzyklika „Fides et Ratio“ schreibt Papst Johannes Paul II an die Bischöfe der katholischen Kirche über das Verhältnis von GLAUBE UND VERNUNFT.

Über unsere Kirchen

Informationen zur Architektur

                                      

Kirchenkarte St. Peter und Paul Potsdam         Kirchenkarte Maria Meeresstern Werder